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Überblick

Hauptstadt: Stockholm

EU-Amtssprache(n): Schwedisch

EU-Mitgliedsland: seit 1. Januar 1995

Währung: Schwedische Krone (SEK). Schweden wird den Euro einführen, sobald das Land die notwendigen Voraussetzungen erfüllt.

Schengen: Mitglied des Schengen-Raums seit 25. März 2001

Wichtige DatenFlächeBevölkerungBruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards

Politisches System

Schweden ist eine konstitutionelle Monarchie und eine parlamentarische Demokratie mit einem Regierungschef (Premierminister/-in) und einem Staatsoberhaupt (König/-in). Die Exekutivgewalt wird von der Regierung ausgeübt. Die Legislativgewalt liegt beim Reichstag, einem Einkammer-Parlament. Schweden ist ein Zentralstaat, unterteilt in 20 Provinzen und 290 Gemeinden.

Lage auf der EU-Karte

Handel und Wirtschaft

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Schwedens im Jahr 2020 waren öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Bildung, Gesundheits- und Sozialwesen (21,6 %), Industrie (17,1 %), Groß- und Einzelhandel, Verkehr sowie Beherbergungs- und Gaststättenwesen (16,6 %).

52 % der Ausfuhren Schwedens gehen in EU-Länder (Deutschland 11 %, Dänemark 8 % und Finnland 7 %); unter den Nicht-EU-Ländern sind Norwegen (11 % der Ausfuhren) und die USA (8 %) die wichtigsten Handelspartner.

68 % der Einfuhren Schwedens kommen aus Mitgliedstaaten der EU (Deutschland 18 %, Niederlande 10 % und Dänemark 7 %), 9 % stammen aus Norwegen und 6 % aus China.

Schweden in der EU

Europäisches Parlament

Schweden entsendet 21 Abgeordnete ins Europäische Parlament. Mehr zu den Abgeordneten.

Büro des Europäischen Parlaments in Schweden

Rat der Europäischen Union

Im Rat der Europäischen Union kommen die Minister/innen der Mitgliedsländer regelmäßig zusammen, um EU-Rechtsvorschriften zu verabschieden und politische Maßnahmen zu koordinieren. Je nach politischer Thematik nehmen regelmäßig unterschiedliche Vertreterinnen und Vertreter der schwedischen Regierung an den Ratstagungen teil.

Vorsitz des Rates der Europäischen Union

Der Rat der Europäischen Union hat keinen ständigen, von einer bestimmten Person geführten Vorsitz (wie es z. B. bei der Kommission oder dem Parlament der Fall ist). Vielmehr übernimmt jedes EU-Land turnusgemäß den sechsmonatigen Ratsvorsitz.

Während dieser sechs Monate leiten Minister dieses Landes die Ratstagungen zu verschiedenen Themen, wirken bei der Festlegung der jeweiligen Tagesordnung mit und fördern den Dialog mit den anderen Institutionen der EU.

Zeiträume der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft:

Jan.–Juni 2001 | Juli–Dez. 2009

Vorsitz des Rates der Europäischen Union

Aktuelle EU-Ratspräsidentschaft

Europäische Kommission

Schweden hat Ylva Johansson als Mitglied der Europäischen Kommission benannt. Sie ist zuständig für Inneres.

Die Kommission unterhält in jedem EU-Land sogenannte Vertretungen.

Vertretung der Europäischen Kommission in Schweden

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Schweden hat zwölf Vertreterinnen und Vertreter im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Dieses Beratungsorgan aus Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und anderen Interessengruppen wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und beurteilt deren mögliche Folgen für die Arbeitswelt und soziale Gegebenheiten in den Mitgliedsländern.

Europäischer Ausschuss der Regionen

Schweden hat zwölf Vertreterinnen und Vertreter im Europäischen Ausschuss der Regionen, der lokale und regionale Interessen repräsentiert. Dieses Beratungsorgan wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert, um die Berücksichtigung des Standpunkts der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften sicherzustellen.

Ständige Vertretung bei der EU

Die Ständige Vertretung Schwedens in Brüssel fungiert als Bindeglied zwischen Schweden und den Organen der EU. Als eine Art schwedische Botschaft bei der EU besteht ihre Aufgabe vorwiegend in der möglichst wirksamen Vertretung der Interessen und der Politik Schwedens auf EU-Ebene.

Haushalt und Finanzierung

Was zahlt Schweden in den EU-Haushalt ein und was erhält das Land im Gegenzug?

Bei der Berechnung des EU-Haushalts werden die finanziellen Lasten gerecht verteilt: Die Beiträge der einzelnen Länder richten sich nach ihrer Wirtschaftskraft.

Zweck des EU-Haushalts ist nicht die Umverteilung von Wohlstand; vielmehr stehen die Interessen der EU-Bürger/innen in ihrer Gesamtheit im Mittelpunkt.

Weitere Zahlen zu EU-Haushalt, Einnahmen und Ausgaben:

EU-geförderte Projekte in Schweden

Die von Schweden in den EU-Haushalt eingezahlten Mittel finanzieren europaweit Projekte wie Straßenbau, Forschungsförderung und Umweltschutz.

Hier erfahren Sie, wie Schweden von EU-Mitteln profitiert.