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Zahlen und Fakten zum Leben in der Europäischen Union

Größe und Bevölkerung

In der EU leben 447,7 Millionen Menschen auf einer Fläche von über 4 Mio. km². Flächenmäßig ist Frankreich das größte und Malta das kleinste Land der EU.

Quelle: Eurostat

 

Quelle: Eurostat

Lebensstandards

Bei der Berechnung des Lebensstandards wird der Preis bestimmter Waren und Dienstleistungen in jedem Land im Verhältnis zum Einkommen in diesem Land gemessen. Dabei wird eine gemeinsame nationale Währung, der sogenannte Kaufkraftstandard (KKS), verwendet. Ein Vergleich des Bruttoinlandsprodukts (BIP) je Einwohner in KKS gibt einen Überblick über den Lebensstandard in der EU.

Quelle: Eurostat

 

Im Jahr 2017 machte das BIP der EU-27 16,0 % des weltweiten BIP aus, ausgedrückt in KKS. China und die Vereinigten Staaten waren mit Anteilen von 16,4 % bzw. 16,3 % die beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Indien war mit 6,7 % des weltweiten BIP die viertgrößte Volkswirtschaft, gefolgt von Japan mit 4,3 %. Deutschland war mit einem Anteil von 3,7 % am weltweiten BIP die größte Volkswirtschaft der EU.

Quelle: Eurostat

Bildung

Wie viel Geld in Bildung investiert wird, ist von EU-Land zu EU-Land unterschiedlich. Der Studienaustausch in der EU wird über das Erasmus-Programm organisiert: Zwischen 2014 und 2020 hat es mehr als 4 Millionen Menschen dabei geholfen, im Ausland zu studieren oder eine Ausbildung zu absolvieren.

Quelle: Eurostat

 

Darüber hinaus fördert die EU aktiv den Spracherwerb von frühester Kindheit an, da eine erhöhte Mobilität zu mehr Kontakten mit Menschen aus anderen Ländern führt.

Quelle: Eurostat

Energie und Verkehr

Die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen hat in der EU in den letzten Jahren weiter zugenommen. Zu den erneuerbaren Energiequellen in der EU zählen Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Gezeitenenergie, geothermische Energie, Biokraftstoffe und die erneuerbaren Bestandteile von Abfällen.

Quelle: Eurostat

Die Menschen und die Unternehmen in der EU sind auf ein gut funktionierendes Verkehrssystem angewiesen. Mithilfe ihrer Verkehrspolitik fördert die EU das saubere, sichere und effiziente Reisen in ganz Europa.

Ein Viertel der gesamten Treibhausgasemissionen in der EU entfällt heute auf den Verkehrssektor. Die EU ist bestrebt, diese Emissionen bis 2050 um 90 % zu senken. Der Übergang zu einem nachhaltigeren Verkehrswesen bedeutet, dass die Menschen an erster Stelle stehen: Ihnen müssen gesündere, sauberere und erschwinglichere Alternativen zur Verfügung gestellt werden.